Hier findet Ihr die aktuellen Daten zu den abgeschlossenen Tarifverhandlungen:
Daten und Fakten zum TV-L Abschluss 2025/26
Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt.
Mit der Einigung halten die Länder-Beschäftigen Anschluss an die Entwicklung in Bund und
Kommunen.
Es gibt eine Gehaltserhöhung in drei Stufen
▪ ab 1. April 2026: 2,8 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 100 Euro
▪ ab 1. März 2027: 2,0 Prozent mehr Gehalt
▪ ab 1. Januar 2028: 1,0 Prozent mehr Gehalt
Die Laufzeit beträgt 27 Monate, bis zum 31. Januar 2028.
Eine Tarifierung für die studentischen Beschäftigten lehnten die Arbeitgeber (TdL)
weiterhin kategorisch ab.
Für die studentischen Beschäftigten wurde aber eine neue Vereinbarung über
Mindeststundenentgelte abgeschlossen, die zum Sommersemester 2026 auf 15,20 Euro
erhöht werden und zum Sommersemester 2027 auf 15,90 Euro.
Die stufengleiche Höhergruppierung kommt nicht.
Die Paralleltabelle für Lehrkräfte konnte nicht durchgesetzt werden. Die
Arbeitgeber haben trotz ihrer seit 2019 bestehenden Verhandlungszusage erneut blockiert.
Die Tarifvertragsparteien einigten sich auf eine Erklärungsfrist bis zum 13. März 2026.
Das bedeutet, innerhalb dieser vereinbarten Frist kann jede Tarifpartei den vereinbarten
Tarifvertrag zustimmen oder ablehnen. Nach Ablauf der Erklärungsfrist beginnen
die Redaktionsverhandlungen zwischen den Tarifvertragsparteien und stimmen den
genauen Wortlaut der Änderungstarifverträge ab.
Die GEW wird sich im Nachgang dafür einsetzen, dass die Länder das Tarifergebnis zeit- und
wirkungsgleich auf die Beamt*innen der Länder und Kommunen übertragen. Hierüber
entscheiden die jeweiligen Landtage.