Gleichstellung aller IGS

Für den 6. Juni 2013 hatte der KV-Oldenburg-Stadt die gewählten Landtagsabgeordneten der SPD und  Die Grünen/Bündnis 90 zu einem Meinungs- und Informationsaustausch bezüglich der Situation der „neuen“ IGS eingeladen.
Für die SPD nahmen Jürgen Krogmann und Ulf Prange an dem offenen Gespräch teil, die Grünen konnten leider nicht teilnehmen, was wir immer noch sehr bedauern.
Grund des Gesprächs war die Ankündigung der rot-grünen Landesregierung, die Bedingungen für die nach 2009 gegründeten IGS endlich zu verbessern.
Für die GEW war/ist es selbstverständlich, dass darunter zu verstehen ist, die neuen IGS den alten gleichzustellen, d. h., den neuen IGS den Status der gebundenen Ganztagsschule zu genehmigen und eine Sozialpädagogen/innen-Stelle pro Schule einzurichten.
Inhaltlich stimmten  Jürgen Krogmann und Ulf Prange den Erwartungen der GEW voll und ganz zu – verwiesen jedoch auf die angespannte Haushaltslage und die Deckungslücke im Kultushaushalt, die die schwarz-gelbe Regierung hinterlassen hat.
Der KV-Oldenburg erwartet, dass sich die neue Landesregierung deutlich positioniert und in den Kultushaushalt einstellt, damit die Konturen für eine inklusive und integrative Pädagogik ab dem nächsten Rechnungsjahr deutlich werden.
Um den Informationsaustausch weiter voranzutreiben, wurde vereinbart, diese schulpolitischen Gespräche vierteljährlich stattfinden zu lassen. Neben den landesweiten Bildungsaspekten sollen dann auch spezifisch oldenburgische Schulthemen berücksichtigt werden.

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